Auf der StudiVZ Bashing-Welle

2010-07-08T18:00:11+00:00

Bei StudiVZ passiert viel im Moment. Der CTO Jodok Batlogg hat seinen Job hin geschmissen, der Plauderkasten soll nun auch via Jabber mit verschiedenen Multimessengern laufen und nun die Veröffentlichung eines neuen Buschfunks. Diese Änderungen sind, wie so vieles Anderes auch, an Facebook angelehnt was im Netz auf starke Kritik stösst.

Im Bezug auf den neuen Buschfunk, in dem nun die Möglichkeit gegeben ist auf eine Statusmeldung zu antworten, ist der Vergleich mit Facebook richtig. Nur, tauchten bei mir immer auch im Buschfunk “@sebastian da hast du recht” oder ähnliches auf.

Nur weiß ich garnicht ob ich gemeint war oder nicht, weil niemand jemanden mit vollem Namen anspricht. So wie es war, war es also suboptimal. Also was erwarten die Leute eigentlich was StudiVZ macht? Die Kommentarfunktion ist für mich das einzig sinnvolle Tool neben der privaten Nachricht. Facebook wird hier natürlich kopiert. Aber auch Facebook hat z.B. von Twitter kopiert etc. Gute Dinge setzen sich halt durch. Die Maus wurde ebenfalls weder von Apple noch von Microsoft erfunden und dennoch benutzen wir sie.

Was mich wundert ist die massive Gegenwelle, die auf StudiVZ trifft. Mir kommt es manchmal so vor als sei es “IN” bestimmte Firmen zu “bashen”. Für mein Gefühl setzt sich damit niemand wirklich auseinander, sondern wettert erstmal los. Manche Dinge zu kopieren ist in Ordnung. Es wird sich eh immer das durchsetzen was den jeweiligen Ansprüchen am nächsten kommt. Ich könnte spontan noch 5 weitere Dinge aufzählen die es bei Facebook gibt und ich gern auch im VZ hätte. Natürlich geht das aber auch anders herum, schliesslich fehlen z.B. viele meiner Freunde noch auf Facebook 😉

Auf der StudiVZ Bashing-Welle2010-07-08T18:00:11+00:00

Schwarmintelligenz durch die WukzkauK

2009-02-15T18:43:40+00:00

Einer der Gründe warum ich mich gern im Internet aufhalte ich die Vielfalt an Wissen die man hier erhalten kann. Von vielen belächelte Onlinezeit, welche so oft als Zeitverschwendung durch Dritte empfunden wird, mir aber viel Fachwissen vermittelt, ist somit für mich an natürlich mehr als nur Zeitinvestition.

Das Internet hat den falschen Namen. Richtiger wäre “Wissensmaschine und Kollektivinformationsquelle zum kollektiven Austausch und Konsum”. Allerdings spricht sich “Internet” leichter als “WukzkauK”.

Dadurch, dass die Nutzer des Internets zumindest theorethisch auf die selbe Fülle an Informationen zurückgreifen können, macht auch eine soziale Vernetzung dieser Nutzer erst Sinn. Das, ist zum einen Fluch (siehe Don´t click – Wahnsinn) aber zum anderen auch ein Segen, denn die Information wird nicht mehr allein konsumiert sondern immer im Schwarm. Wenn nun also etwas bedeutendes passiert rennt die Information wie ein Lauffeuer durch die unterschiedlichen Plattformen und Netzwerke… StudiVZ, Facebook, Twitter, Blogosphäre, Podcasting usw…

Kollektive Intelligenz, auch Gruppen– oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen. Kommunikation und spezifische Handlungen von Individuen können intelligente Verhaltensweisen des betreffenden „Superorganismus”, d. h. der sozialen Gemeinschaft, hervorrufen. Zur Erklärung dieses Phänomens existieren systemtheoretische, soziologische und pseudowissenschaftliche Ansätze.

Etwas einfacher ausgedrückt bedeutet das, dass eine Gruppe in der Regel intelligenter ist als eine Einzelperson. In wie fern sich dieses mit der deutschen Geschichte vereinbaren lässt ist mir nicht so ganz klar, aber grundsätzlich ist die Gruppendynamik, wie wir Sie nach der Abmahnung von Markus Beckedahl erlebt haben, positiv. Das ansich ist natürlich keine Schwarmintelligenz sondern eher Gruppendynamic.

Aber Aussagen, die vielleicht nicht unbedingt korrekt sind, werden im Netz sehr schnell aufgedeckt und weiter getragen. Peinliche Falschaussagen natürlich weniger, was den Effekt der Schwarmintelligenz zum Vorschein bringt.

 

Schwarmintelligenz durch die WukzkauK2009-02-15T18:43:40+00:00