Alles eine Sache der Denkweise?

Wie oft hören wir im Alltag: “Du hast nicht die richtige Einstellung”, und wie oft ist das einfach nur Unfug? Die Floskel wird leider oft missbraucht und motiviert nicht wirklich. Dennoch macht es Sinn, sich damit etwas länger auseinander zu setzen. Was ist Motivation? Wie kann ich mich motivieren? Wieso bin ich so gestresst? Warum setzt man mich so unter Druck? Wieso habe ich Depressionen?

Es ist viele Jahre her, dass ich aufhörte meinen Vorgesetzten grundsätzlich die Schuld dafür zu geben. Natürlich passiert das heute auch manchmal noch, aber meistens stelle ich nach etwas längerem Nachdenken fest, dass es nur an meiner Einstellung liegt. Natürlich kann man in seinem Leben, seinem Beruf, einem Projekt oder einfach den Menschen mit denen man sich umgibt unzufrieden sein, aber man sollte stets nicht vergessen, dass wir uns das Leben ausgesucht haben das wir führen.

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Wir befassen uns gern damit Dinge blöd zu finden, statt zu überlegen wie man sie für sich nutzen kann. Viele von uns stellen diese Frage erst als letzten Ausweg. Hier hilft die Einstellung. Ich versuche hier die Perspektive zu verändern. Einen Schritt zurück zu gehen um das gesamte Bild zu sehen. Im Coaching ist es einfach zu transportieren. Welche Frage gefällt Euch besser?

  1. Warum hast du dein Ziel nicht erreicht?
  2. Welche Rahmenbedingungen müssen wir für Dich finden, damit du zukünftig dein Ziel erreichen kannst?

Vermutlich wird Dir zweite Frage besser gefallen haben. Die erste Frage ist ein Vorwurf, die zweite eine Handlungsaufforderung. Die erste macht nur ein schlechtes Gefühl, die zweite verändert die Situation für die Zukunft.

An dieser Stelle arbeiten wir also an der Einstellung, der Motivation, deinem Geisteszustand und wie es dir und natürlich auch mir besser gehen kann. Meine Einstellung zum Leben kann auch dazu führen, dass ich entspannter mit Stress und schwierigen Situationen umgehe. Diese Dinge werden in dieser Kategorie “Denkweise” gesammelt.

2017-02-26T16:48:22+00:00

2 Comments

  1. Konny 26. Februar 2017 at 21:05 - Reply

    Super Artikel.
    Den Menschen ist wirklich oft nicht bewusst, dass es ihre eigene Entscheidung war, so ihr Leben zu führen, wie sie es tun. Und das es ihre Entscheidung bleibt es nach ihren Vorstellungen ändern zu können.
    Mir ist der missbräuchliche Umgang mit der Floskel noch nie untergekommen. Dabei wäre es nur sinnvoll sie wirklich öfter zu benutzen, und sei es nur, um die Menschen immer wieder auf diesen Umstand aufmerksam zu machen.
    Ein Pfad beim Buddhismus ist der des rechten Strebens, der sich u.a. mit der Einstellung der Gedanken befasst und wie man schlechte Gedanken gegen Gute austauscht.

  2. sebastian 6. März 2017 at 09:51 - Reply

    Danke für das Feedback 🙂 .

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